Lebensmittelpreise: Was wirklich hinter der Teuerung steckt

Viele Menschen haben das Gefühl: Einkaufen wird immer teurer. Vor allem bei Lebensmitteln fällt das auf.

Aber stimmt das wirklich?

Nicht Lebensmittel treiben die Preise – sondern die Kosten.
Warum das entscheidend ist, zeigt unser Faktencheck.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt: Das Problem liegt oft nicht dort, wo viele es vermuten.

Lebensmittel sind nicht der Hauptgrund für die Teuerung

  • Lebensmittelpreise steigen weniger stark als andere Preise
  • Sie liegen unter der allgemeinen Inflation

Das heißt: Lebensmittel sind kein Preistreiber.

Haushalte geben weniger für Lebensmittel aus als früher

  • Nur rund 11,6 % der Ausgaben gehen für Lebensmittel drauf
  • Früher war dieser Anteil viel höher

Lebensmittel sind heute im Verhältnis günstiger als früher.

Das eigentliche Problem: steigende Kosten

  • hohe Energiepreise
  • steigende Löhne
  • teure Rohstoffe

Diese Kosten steigen seit Jahren stark. Viele Betriebe können das kaum mehr ausgleichen.

Warum österreichische Lebensmittel ihren Wert haben

  • hohe Qualität
  • strenge Umweltstandards
  • faire Arbeitsbedingungen

Das sichert Arbeitsplätze und Versorgung im Land.

Menschen achten stärker auf den Preis: Rund 40 % der Lebensmittel werden in Aktion verkauft

  • viele greifen öfter zu Aktionen
  • Preis wird wichtiger als Qualität

Das erhöht den Druck auf die Betriebe.

Fazit

  • Lebensmittel sind nicht der Haupttreiber der Inflation
  • Die echten Probleme sind hohe Kosten
  • Die heimische Produktion steht unter Druck
Wer weiterhin Lebensmittel „Made in Austria“ will, muss verstehen: Kostensicherheit für Landwirtschaft und Lebensmittelkette ist entscheidend. Ebenso braucht es ein Umdenken weg vom billigsten Preis.

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Den ganzen Faktencheck gibt es hier:

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